In drei Stunden werde ich auf den Flughafen von Salvador fahren um nach Sao Paulo und dann weiter nach Frankfurt zu fliegen. 2 Monate Brasilienaufenthalt sind vorbei, jetzt schon, schade, ging irgendwie viel zu schnell.
Neben dem Abschiedsschmerz bleiben schoene Erinnerungen und krasse Erfahrungen.Es war nicht immer ganz einfach aber im Nachhinein trotzdem eine geniale Zeit. Vielen Dank an alle, die in den letzten Monaten immer wieder an mich gedacht haben!
Bis bald!
Dienstag, 26. August 2008
Samstag, 23. August 2008
Unterwegs....
"Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen." - Johann Wolfgang von Goethe
ja, da hat er recht, der Johann.
ja, da hat er recht, der Johann.
Abschied von der Insel
Gerade bin ich in Salvador angekommen und knappe 3 Wochen Inselleben sind vorbei. In der letzten Zeit war ich ziemlich eingespannt. Entweder waren wir auf den umliegenden Inseln unterwegs oder ich habe in der Gemeinde auf der Ilha Grande geholfen. Es war eine gute Zeit
und es war schoen zu sehen was sich in 3 Jahren so alles veraendern hat. So bin ich heute Morgen mit ein, zwei Traenen im Knopfloch von der Insel gefahren und befinde mich nun auf der letzten Etappe meines Brasilienaufenthaltes.
-Manchmal muss man Abschied nehmen, um zu merken wieviel einem manche Dinge bedeuten-
und es war schoen zu sehen was sich in 3 Jahren so alles veraendern hat. So bin ich heute Morgen mit ein, zwei Traenen im Knopfloch von der Insel gefahren und befinde mich nun auf der letzten Etappe meines Brasilienaufenthaltes.
-Manchmal muss man Abschied nehmen, um zu merken wieviel einem manche Dinge bedeuten-
Freitag, 15. August 2008
Regen, Sturm und Huehnerpest
...haben gerade richtiges Aprilwetter, mal scheint die Sonne und im naechsten Augenblick stuermt und regnet es.
...au(ss)erdem hatten wir Huehnerpest, oder so, also nicht wir sondern die Huehner.
Gestern Nachmittag sind von mir und meinen zwei Nachbarn insgesamt 14 Huehner
gestorben. Eigentlich sehr sehr traurig, aber es sah trotzdem lustig aus, wie alle paar
Meter in unserem Garten ein totes Huhn lag. Naja, heute gab es ein grosses Feuer und ich
kann nun endlich Barfuss durch den Garten laufen ohne alle paar Meter in Sch***e zu treten.
...au(ss)erdem hatten wir Huehnerpest, oder so, also nicht wir sondern die Huehner.
Gestern Nachmittag sind von mir und meinen zwei Nachbarn insgesamt 14 Huehner
gestorben. Eigentlich sehr sehr traurig, aber es sah trotzdem lustig aus, wie alle paar
Meter in unserem Garten ein totes Huhn lag. Naja, heute gab es ein grosses Feuer und ich
kann nun endlich Barfuss durch den Garten laufen ohne alle paar Meter in Sch***e zu treten.
Dienstag, 12. August 2008
ausserdem habe ich in der letzten Woche zwei mal gepredigt, eine Geschichte erzaehlt, Gitarre gespielt und Kuchen ohne Ende gegessen.
Dienstag, 5. August 2008
Wieder daaaa!!
Ich bin wieder auf der Insel! 3 Jahre ist es her und es kommt mir vor als ware ich nur ein paar Wochen weggewesen, so richtig bin ich trotzdem noch nicht angekommen. Manche Menschen erkennen mich auf den ersten Blick wieder, andere koennen sich gar nicht mehr an mich erinnern. Es ist trotzdem interessant alle wiederzusehen, zu sehen was sich bei den Menschen veraendert hat. Morgen werden wir das erste Mal auf eine andere Insel fahren und ich soll dann in der Kinderstunde eine Geschichte erzaehlen ....
Gemeindegruendungsprojekt:
157 Bekehrungen, ueber 500 Glaubensgrundkurse, mehr als 3000 Menschen die Besucht wurden. Das sind die ungefaehren Zahlen des Gemeindegruendungsprojekts in Miguel Alves. Seit einer Woche ist es nun schon vorbei und es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Die Zeit vergeht so schnell und ist so intensiv, dass es mir schwer faellt alle Gedanken und Eindruecke in meinem Kopf zu ordnen. Trotzdem will ich versuchen noch ein paar Saetze zum Projekt zu schreiben. Fuer mich war die groesste Herausforderung mit fast 80 Personen in 4 Wochen zusammen in einer Schule zu leben, keine Zeit und keinen Platz nur fuer sich zu haben. Die hygienischen Bedingungen waren auch nicht die Besten, jeder bekam nur einen Eimer Wasser pro Tag um sich zu duschen. Das Wasser fuer die Toilettenspuelung musste mit einem Eimer von einem Wassertank geholt werden, was die wenigsten machen. Gott sei Dank hatten wir bis auf einen Tag immer Wasser. Es ist wirklich eine krasse Erfahrung wenn bei der Hitze das Wasser weg bleibt und man auch nichts mehr vorraetig hat. Leitungswasser ist wirklich Luxus!!
Auch die eigentliche Arbeit war eine wirkliche Herausforderung fuer mich. Ich denke, dass es etwas nach Zeugen Jehovas aussah, wenn wir jeden Nachmittag in recht huebscher Kleidung in Zweiergruppen und der Bibel unter dem Arm von Haus zu Haus maschierten. Am Anfang habe ich oft an der Art und Weise wie wir arbeiten sollten gezweifelt. Ueberhaupt habe ich sehr viel in Frage gestellt, gezweifelt an dem was und wie wir es verkuendigen. Eindrueklich war fuer mich jedoch immer, dass Gott mir alle Zweifel waehrend der Besuche weggenommen hat und ich waehrenddessen immer von der Richtigkeit von dem was ich tat ueberzeugt war.
Gott hat wunder getan, hat Menschen aus ihren Suechten, ihren Aengsten, ihrem Aberglauben.... geholt und hat ihnen eine neue Hoffnung, neues Leben geschenkt. Ich bin dankbar, dass auch ich mit meiner Teamkollegin dazu beitragen durfte, dass wir Menschen von Gottes Liebe erzaehlen konnten und manche daraufhin ihr Leben aenderten. Vielen Dank fuer jedes Gebet!
Mehr zu hoeren gibt es dann auf Nachfrage wenn ich wieder in Deutschland bin.
Auch die eigentliche Arbeit war eine wirkliche Herausforderung fuer mich. Ich denke, dass es etwas nach Zeugen Jehovas aussah, wenn wir jeden Nachmittag in recht huebscher Kleidung in Zweiergruppen und der Bibel unter dem Arm von Haus zu Haus maschierten. Am Anfang habe ich oft an der Art und Weise wie wir arbeiten sollten gezweifelt. Ueberhaupt habe ich sehr viel in Frage gestellt, gezweifelt an dem was und wie wir es verkuendigen. Eindrueklich war fuer mich jedoch immer, dass Gott mir alle Zweifel waehrend der Besuche weggenommen hat und ich waehrenddessen immer von der Richtigkeit von dem was ich tat ueberzeugt war.
Gott hat wunder getan, hat Menschen aus ihren Suechten, ihren Aengsten, ihrem Aberglauben.... geholt und hat ihnen eine neue Hoffnung, neues Leben geschenkt. Ich bin dankbar, dass auch ich mit meiner Teamkollegin dazu beitragen durfte, dass wir Menschen von Gottes Liebe erzaehlen konnten und manche daraufhin ihr Leben aenderten. Vielen Dank fuer jedes Gebet!
Mehr zu hoeren gibt es dann auf Nachfrage wenn ich wieder in Deutschland bin.
Abonnieren
Posts (Atom)
